TANGO ENSEMBLE

Contrabajando

 

„Der tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“...

... sagte einmal der argentinische Dichter und Musiker Enrique Santos Discépolo. Keine andere Musik zieht Musiker, Tänzer, Zuhörer gleichermaßen in seinen Bann und strahlt mit all seinen Farben Vitalität, Impulsivität und Melancholie aus.

Das Cross-Over Ensemble Contrabajando stellt auf seiner leidenschaftlichen, musikalischen Reise durch Südamerika vor allem Werke des Argentiniers Astor Piazzolla vor, der den „Tango Nuevo“ entstehen ließ. Dabei bedeutet Cross-Over ursprünglich nichts anderes als Grenzgang.

Mit seiner interessanten Besetzung bildet das Ensemble Contrabajando eine Ausnahme in der Ensemble-Landschaft. Dieses Ensemble hat sich zusammengetan, um Sie auf eine Reise durch Südamerika mitzunehmen.

 

Der Schwerpunkt wird an diesem Abend auf den Werken Piazzollas liegen. Astor Piazzolla verband die Tango-Musik mit Formen der Oper, der Unterhaltungsmusik und der Popkultur. Zur Kunstform des Tango gehören neben der Musik auch der lyrische Anteil der Textdichtung und die Interpretation Rhythmik und Melodik in einem neuen Licht. Hier klingt die subtile Klangkunst einmal ganz anders. Dabei verliert sie aber keineswegs ihren lyrischen Zauber, sondern glänzt mit Leidenschaft und Fantasie. Passend zu Kathrin Seiss‘ Sopran, der von der Presse besonders wegen seiner Wärme und Ausdruckskraft gelobt wird. Eine runde, warme Stimme in einem spielfreudigen Ensemble.

DUO YOUKALI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chansons d‘amour

 

Das Repertoire umfasst sorgsam und geschmackvoll zusammengestellte französische und deutsche Chansons, argentinische Tangos, sowie Jazzstandards. In variabler Besetzung für Gesang, Saxophon und Klavier neu arrangiert.

Kultiviert, technisch auf höchstem Niveau und immer wieder überraschend impulsiv verweben sich mitreißende Saxophonsoli von Ilona Haberkamp und Katherine Seiss‘ leichtgängiger, und doch ausdrucksstarker Gesang, zu einem echten Erlebnis. 

 

Die beiden Musikerinnen schlüpfen in diesem Programm in die Rollen von Hildegard Knef, Edith Piaf und spielen und rezitieren aus deren Tagebüchern und Gedichten, umrahmt von Musik und Texten von Bert Brecht/ Kurt Weill, Jaques Prévert, Jean Cocteau und Jaques Brel. Sie begleiten diese mit biographischen Fakten.

Dieser Abend begibt sich auf die ,Spur des Menschen‘ verschiedener Künstler/innen, ihrer Suche nach Glück, ihren Ängsten und Leidenschaften, ihrer Einsamkeit und ihren Liebesbeziehungen.